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Aktuelles und Presse

Interdisziplinäres Gefäßzentrum im Krankenhaus Saarlouis vom DRK als eines der Ersten im Saarland dreifach zertifiziert

Gefäßchirurgie, Angiologie mit Diabetologie, Neurologie mit neurologisch-angiologischer Stroke Unit, angiologische Praxis für Gefäßerkrankungen und die Interventionelle Radiologie der Xcare Praxis RNS bilden am Krankenhaus Saarlouis vom DRK das interdisziplinäre Gefäßzentrum.

Dreifach zertifiziert steht für ein anspruchsvolles Zertifizierungsverfahren und die Erfüllung der hohen Qualitätsrichtlinien von drei medizinischen Fachgesellschaften, nämlich der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie, der Deutschen Gesellschaft für Angiologie e.V. und der Deutschen Röntgengesellschaft e.V.

Die Vorteile für den Patienten liegen auf der Hand. Eine enge fachübergreifende Zusammenarbeit von Fachärzten, die sich mit den komplexen Erkrankungen des gesamten Gefäßsystems befassen, bündeln ihre Erfahrungen und tauschen sich regelmäßig in Fallbesprechungen aus. Individuelle Behandlungskonzepte werden eigens für die jährlich ca. 9000 ambulant und stationär in unserem Gefäßzentrum betreuten Patienten zusammengestellt.

In der Vorbeugung, der Diagnostik und der optimalen Behandlung von Gefäßkrankheiten spielt auch modernste Medizintechnik eine große Rolle. Beispiele sind der hochauflösende Farbdopplerultraschall zur Darstellung von Arterien und Venen in fast allen Regionen des Körpers. Mit dem 64-Zeiler CT werden mit Kontrastmittelinjektion ohne Katheter weitere Gefäße, z.B. am Herzen oder der Lunge beurteilt. Mit der Kernspintomographie (MRT) werden Gefäße ohne Strahlenbelastung dargestellt.

Zu den Schwerpunkten des interdisziplinären Gefäßzentrums gehört die Behandlung sowohl akuter als auch chronischer Durchblutungsstörungen der Arterien wie die „Schaufenster¬krankheit“ (PAVK).  Hier werden sämtliche konservativen, interventionellen und operativen Behandlungsmaßnahmen angeboten. Die Erkrankungen der Venen wie Krampfaderbildungen, akute Thrombosen und auch Lungenembolien erfordern spezielle Abklärung und Therapien. Bei geschwollenen Armen und Beinen sind auch Lympherkrankungen eine nicht seltene Ursache.

Die Vorbeugung von Gefäßkrankheiten liegt uns am Herzen und wir unterstützen dies durch regelmäßige verständliche Informationsveranstaltungen, Behandlung der Risikofaktoren, Hilfe bei Lebensstiländerungen, aber auch mit wirksamen Medikamenten. Neben den konservativen Therapien kommen sowohl alle modernen interventionellen Katheterverfahren wie Ballondehnung mit Stent, lokale Gerinnselauflösung oder Katheterfräsmethoden in den Blutgefäßen als auch verschiedene Operationsmethoden zum Einsatz. Ein großer Teil der Gefäßerkrankungen tritt als Folge langjähriger Zuckererkrankung (Diabetes) auf. Diese Patienten werden umfassend betreut.

Die Behandlung von krankhaften Gefäßerweiterungen (Aneurysma) erfordert regelmäßige Kontrollen durch Farbultraschall. Ab einer gewissen Größe ist eine operative Behandlung notwendig, diese erfolgt wann immer möglich durch eine Implantation von Stent-Prothesen oder eine konventionelle offene Operation.

Besonders schonend ist die Operation der Halsschlagader in örtlicher Betäubung, die weitgehend ohne Fremdmaterial auskommt und zur Vorbeugung eines drohenden Schlaganfalls in Betracht zu ziehen ist. Die moderne Wundbehandlung bei chronischen Geschwüren und diabetischem Fuß beansprucht einen großen Teil der täglichen Arbeit. Spezielle Wundsprechstunden sind Anlaufstelle für diese Patienten. Zur Durchführung der Dialysebehandlung bei Nierenversagen werden individuell geplante Shunts angelegt.


Das interdisziplinäre Gefäßzentrum  Saarlouis auf einen Blick:

Kooperationspartner:

Gefäßchirurgie                                                                           Tel. 0 68 31/171-418
Angiologie/Praxis für Gefäßerkrankungen                           Tel. 0 68 31/171-251
Neurologie mit neurologisch-angiologischer Stroke Unit Tel. 0 68 31/171-340
Interventionelle Radiologie (Xcare Praxis RNS)                  Tel. 0 68 31/48 88 20


Moderne Diagnostik und Behandlungskonzepte bei Gefäßerkrankungen
(Arterien, Venen und Lymphgefäße):

  • pAVK (Schaufenster-Krankheit) und Embolien
  • Verengung der  Halsschlagader
  • Aneurysma (krankhafte Gefäßerweiterung)
  • Venenerkrankungen wie Krampfadern, Thrombosen
  • Lungenembolie
  • Shunt-Chirurgie bei Dialyse-Patienten
  • Moderne Wundbehandlung bei chron. Wunden und beim diabetischen Fuß
  • Entzündliche Gefäßerkrankungen
  • Lympherkrankungen, Lipödem (geschwollene Beine)

 

Saarlouis , 03.04.2014

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Interdisziplinäres Gefäßzentrum
v.l.n.r.: Dr. H.M. Lamberty, Dr. J. Lehmann, Dr. J. Spröder, A. Schmitt
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