Ärzte bei einer Operation

Endoskopie Abteilung

Bronchoskopie

Die Bronchoskopie ist eine Untersuchungsmethode zur Erkennung von Krankheiten der Atemwege und der Lunge. Mit dem Bronchoskop werden die größeren Atemwege (Luftröhre und große Bronchien) dargestellt. Die kleineren Atemwege, die Lungenbläschen und das Lungengewebe sind in diesem Verfahren nicht sichtbar. Zeigen sich in bildgebenden Verfahren (Röntgen, CT, MRT) Veränderungen, besteht seit mehr als drei Monaten Husten oder gar Husten mit blutigem Auswurf, besteht eine schwere Lungenentzündung oder wird ein Fremdkörper in den Bronchien vermutet, ist eine Bronchoskopie angezeigt.

Aufklärung:

Vor der Untersuchung klärt Sie ein Arzt über die Untersuchung und deren Risiken auf. Er geht ausführlich auf Ihre Fragen ein und mit Ihrer Unterschrift stimmen Sie der Durchführung des Eingriffs  zu. Sie erhalten eine Ausfertigung des Aufklärungsbogens für Ihre persönlichen Unterlagen.

Vorbereitung:

Vier Stunden vor der Untersuchung dürfen Sie nichts mehr essen und trinken. Vor der Untersuchung bitte auch nicht Rauchen! Notwendig ist die Vorlage eines EKG’s, einer Lungenfunktionsprüfung, eines Röntgenbildes oder CT/MRT-Berichtes der Lunge. Die Bestimmung des Blutbildes und der Blutgerinnung ist wichtig, um bei der Entnahme einer Gewebeprobe das Blutungsrisiko einschätzen zu können. Blutverdünnende Medikamente müssen sieben Tage vorher abgesetzt werden.

Sicherheit:

Unser Sicherheitsstandard sieht vor der Untersuchung folgende Maßnahmen vor: 

  • Messung des Blutdrucks und der Sauerstoff-Sättigung im Blut per Pulsoxymetrie
  • Vorsorglich wird ein venöser Zugang über eine Braunüle gelegt, damit im Notfall eine schnelle Medikamentengabe möglich ist.
  • Über eine Sauerstoffbrille wird während der Untersuchung Sauerstoff zugeführt. Durch die Gabe von Sauerstoff fühlen Sie sich nach dem Eingriff insgesamt wohler.

Durchführung:

Die Untersuchung dauert etwa 20 Minuten und ist völlig schmerzfrei, da eine komplette Sedierung erfolgt, d.h. der Patient schläft. Mit einem nur 6 mm dünnen Endoskop erfolgt der Zugang über die Nase in die Lunge. Nun kann der Arzt die Bronchialabgänge einsehen und beurteilen und bei Bedarf Proben entnehmen.

Therapeutische Möglichkeiten:

Neben der bloßen Betrachtung können bei einer Bronchoskopie Gewebeproben entnommen, Fremdkörper entfernt und Stents, beispielsweise bei Verengung der Bronchien durch Krebs, eingesetzt werden.

Nach der Untersuchung:

Nach der Untersuchung erholen Sie sich noch für einige Zeit in der Endoskopie-Abteilung. Erst wenn Sie ganz wach sind, verlassen Sie den Bereich. Bis dahin betreuen Sie die Mitarbeiterinnen der Abteilung. Beachten Sie bitte, dass Ihr Rachen durch das Spray betäubt ist. Warten Sie mit dem Essen und Trinken bis die Betäubung vollständig abgeklungen ist.

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