Ärzte bei einer Operation
Ärzte bei einer Operation
© Monkey Business / fotolia.com
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Anästhesie

Im Krankenhaus Saarlouis vom DRK werden jährlich mehr als 5.500 ambulante und stationäre Anästhesien in allen gängigen Narkoseverfahren durchgeführt. Einen hohen Anteil haben Regionalanästhesien. Diese können je nach Art der Operation auch als alleiniges Narkoseverfahren durchgeführt werden.

Alle Anästhesieverfahren und deren Überwachung sowohl im OP als auch im Aufwachraum werden nach neuesten Erkenntnissen und mit modernen Narkose- und Überwachungsgeräten durchgeführt. In besonderen Fällen können auch Narkosen in Außenbereichen (z.B. in der Radiologie oder in der Endoskopie) unter denselben Standardbedingungen wie im Operationssaal durchgeführt werden.

Wir führen sowohl balancierte Anästhesien (Narkoseaufrechterhaltung mittels Narkosegase) als auch reine total intravenöse Anästhesien (TIVA) durch, letztere insbesondere bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für postoperative Übelkeit und Erbrechen. Unsere Abteilung legt großen Wert auf die Vermeidung von Übelkeit und Erbrechen (PONV), deswegen erfolgt eine standardmäßige risikoadaptierte Gabe von übelkeitshemmenden Medikamenten prä- und intraoperativ.

Unsere Narkosearbeitsplätze sind alle mit einem BIS Monitoring zur Überwachung der Hirnströme zur Messung der Narkosetiefe ausgerüstet. So kann der Bedarf an Narkosemedikamenten besser gesteuert werden, es kommt zu einer Vermeidung von Über- und Unterdosierungen und somit zur Vermeidung von Komplikationen wie intraoperativen Wachheitserlebnissen und postoperativen Verwirrtheitszuständen durch Überdosierungen.

Bei großen bauchchirurgischen Eingriffen wird die thorakale Periduralanästhesie als Kombinationsverfahren zusätzlich zur Vollnarkose angeboten. Dies dient der Reduktion des operationsbedingten Stresses, verhindert eine längerfristigen Darmträgheit, verringert pulmonale Komplikationen durch die Verhinderung einer schmerzbedingten Schonatmung und verbessert die postoperative Schmerztherapie. Auch nach Beendigung der Operation wird die Analgesie über den Periduralkatheter über einige Tage auf der Intensiv- oder Normalstation weitergeführt. Unser Akut-Schmerzdienst visitiert Sie hier mindestens einmal täglich.

Einen hohen Stellenwert hat die rückenmarksnahe Betäubung (PDA) in der Behandlung von Wehenschmerzen zur Erleichterung der Geburt oder zum Kaiserschnitt (PDA oder SPA). Aufgrund kurzer Wege und einer ständigen Anästhesiepräsenz können wir im Bedarfsfall sehr schnell bei den Patienten im Kreißsaal sein und zügig eine PDA etablieren.

Bei pulmonalen Risikopatienten (z.B. COPD Patienten mit Sauerstofftherapie) bieten wir zur Brustkrebschirurgie als Alternative zur Vollnarkose die Durchführung der zervikalen Periduralanästhesie an.

Des Weiteren bieten wir alle gängigen Regionalanästhesieverfahren wie axilläre und interskalenäre Plexusblockaden zur Operationen an der oberen Extremität wie auch Femoralis- und Ischiadikusblockaden zur Operation an der unteren Extremität an.

Zur Operation von Verengungen der Halsschlagader führen wir Operationen in zervikaler Plexusblockade unter Vermeidung einer Vollnarkose durch.

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