Ärzte bei einer Operation
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© Monkey Business / fotolia.com
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Endoskopie Abteilung

Oesophago-Gastro-Duodenoskopie (Spiegelung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm

Bei der Oesophago-Gastro-Duodenoskopie (Magenspiegelung) untersucht der Arzt die Speiseröhre, den Magen und den Zwölffingerdarm mit einem Gastroskop. Erforderlich ist eine Magenspiegelung u.a. bei anhaltenden Schluckstörungen, Sodbrennen, anhaltender Übelkeit, Erbrechen, unklarer Anämie oder bei schwarzem Stuhl (Teerstuhl).

Aufklärung:

Vor der Untersuchung klärt Sie ein Arzt über die Untersuchung und deren Risiken auf. Er geht ausführlich auf Ihre Fragen ein und mit Ihrer Unterschrift stimmen Sie der Durchführung des Eingriffs  zu. Sie erhalten eine Ausfertigung des Aufklärungsbogens für Ihre persönlichen Unterlagen.

Vorbereitung:

12 Stunden vor der Untersuchung dürfen Sie nichts mehr essen und trinken. Am Morgen der Untersuchung bitte auch nicht Rauchen!

Sicherheit:

Unser Sicherheitsstandard sieht vor der Untersuchung folgende Maßnahmen vor:

  • Messung des Blutdrucks und der Sauerstoff-Sättigung im Blut per Pulsoxymetrie
  • Vorsorglich wird ein venöser Zugang über eine Braunüle gelegt, damit im Notfall eine schnelle Medikamentengabe möglich ist.
  • Über eine Sauerstoffbrille wird während der Untersuchung Sauerstoff zugeführt. Durch die Gabe von Sauerstoff fühlen Sie sich nach dem Eingriff insgesamt wohler.

Durchführung:

Die Untersuchung dauert etwa 10 Minuten und ist durch die Sedierung völlig schmerzfrei und komfortabel. Auch das Einführen des Endoskopes wird vom bereits schlafenden Patienten nicht bemerkt. In Linksseitenlage führt der Arzt unter Sicht das nur 9 mm dünne Gastroskop über die Speiseröhre bis in den Zwölffingerdarm vor. Beim Zurückführen des Gerätes werden alle Abschnitte genauestens in Augenschein genommen und bei Bedarf völlig schmerzfrei Schleimhautproben gewonnen. Durch den Einsatz eines speziellen Farbstoffs kann die Beurteilung der Schleimhaut optimiert werden. Während der Untersuchung kann ein Schnelltest zur Bestimmung des Bakteriums Helicobacter pylori durchgeführt werden, das in den Zusammenhang zur Entstehung von Magenkrebs gestellt wird.

Therapeutische Möglichkeiten u.a.:

Sind  Polypen vorhanden, werden sie in gleicher Sitzung mit der Elektroschlinge abgetragen. Durch eine gleichzeitige Verschorfung des Gewebes werden Blutungen verhindert.  Mit Hilfe spezieller Färbetechniken können selbst kleinste Veränderungen der Schleimhaut sichtbar gemacht und bei Bedarf abgetragen oder biopsiert werden.

Bougierung: Über einen Führungsdraht werden Dehnungssonden mit immer größerem Durchmesser durch die Engstelle vorgeschoben und die Einengung langsam aufgedehnt

Stent-Implantation: Ein Metallröhrchen (Stent) kann unter Röntgenkontrolle eingebracht und an Ort und Stelle platziert werden.

Blutstillung: Gelegentlich können Blutungen auftreten, die in der Regel durch blutstillende Medikamente, durch Unterspritzung mit einer Kochsalzlösung oder durch Verschorfung zum Stillstand gebracht werden. 

Nach der Untersuchung:

Falls Sie eine Sedierung erhalten haben, erholen Sie sich nach der Untersuchung noch für einige Zeit in der Endoskopie-Abteilung. Erst wenn Sie ganz wach sind, verlassen Sie den Bereich. Bis dahin betreuen Sie die Mitarbeiterinnen der Abteilung. Beachten Sie bitte, dass Ihr Rachen durch das Spray betäubt ist. Warten Sie mit dem Essen und Trinken bis die Betäubung vollständig abgeklungen ist.

Risiken und Komplikationen:

Die Magenspiegelung ist eine sehr sichere Methode. Relevante Komplikationen wie Blutung oder Perforation sind extrem selten. Aufgrund unserer großen Erfahrung können wir höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards gewährleisten.

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