Ärzte bei einer Operation
Ärzte bei einer Operation
© Monkey Business / fotolia.com
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Interdisziplinäres Gefäßzentrum

Die Vorteile eines interdisziplinären Gefäßzentrums liegen für den Patienten auf der Hand. Eine enge fachübergreifende Zusammenarbeit von Fachärzten, die sich mit den komplexen Erkrankungen des gesamten Gefäßsystems befassen, bündeln ihre Erfahrungen und tauschen sich regelmäßig in Fallbesprechungen aus. Individuelle Behandlungskonzepte werden eigens für die jährlich ca. 9000 ambulant und stationär in unserem Gefäßzentrum betreuten Patienten zusammengestellt.

Erkrankungen der Blutgefäße treten meist mit zunehmendem Alter auf, aber auch junge Menschen können betroffen sein. Daher hat die Gefäßmedizin in den vergangenen Jahren wesentlich an Bedeutung gewonnen.

Schon bisher bestand in unserem Haus eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit der Inneren Medizin - Angiologie mit der Neurologie in einer Abteilung sowie mit der Radiologie (RNS) in Diagnostik und interventioneller Therapie. Bei Bedarf können die Blutgefäße im Körper ohne Katheter durch die neueste 64-Zeiler CT-Technik dargestellt werden.

Die bestehenden Kooperationen wurden später durch die Einrichtung einer eigenständigen Abteilung Gefäßchirurgie ergänzt, um auch alle modernen operativen Behandlungsmöglichkeiten anbieten zu können.

Um alle medizinischen Kräfte auf dem Gebiet der Gefäßerkrankungen zu koordinieren und zu bündeln, wurde das interdisziplinäre Gefäßzentrum Saarlouis im DRK Krankenhaus gegründet.

Ziel des Gefäßzentrums ist es, das medizinische Wissen verschiedener Fachrichtungen zum Wohle der betroffenen Patienten einzusetzen. Dies ermöglicht es uns, auch Notfälle jederzeit interdisziplinär zu behandeln.

Die enge Verbindung aller vier entscheidenden Disziplinen für die Behandlung von Gefäßerkrankungen in dieser kooperativen Form unter einem Dach ist einmalig im Saarland.

Schwerpunkte der Behandlung von Krankheiten der Arterien, Venen und Lymphgefäße sind unter anderem

  • Durchblutungsstörungen der Arme und Beine
  • krankhafte Erweiterungen der Blutgefäße (Aneurysmen)
  • Diabetischer Fuß und chronische Wunden
  • Venenerkrankungen (Thrombosen, Venenentzündungen, Krampfadern)
  • Wundrose, andere Hautinfektionen
  • Schlaganfall und Vorstufen
  • Verengung der Halsschlagadern
  • entzündliche Gefäßveränderungen
  • Shuntchirurgie (Arterien-Venenbypass) bei dialysepflichtiger Nierenschwäche
  • Lymphabflussstörungen (Lymphödem)

Durch die Spezialisten wird in jedem Einzelfall nach der Diagnostik die optimale und schonendste Behandlungsmöglichkeit ausgewählt: konservativ, medikamentös, durch Katheter (Ballondehnungen, Stents, Gerinnselauflösung) oder Operation. Auch Kombinationen der Verfahren sind häufig sinnvoll.

Auf der interdisziplinären Schlaganfallintensiveinheit (Stroke Unit) werden Schlaganfallpatienten behandelt. Um weitere Schlaganfälle zu verhindern, kann eine Verengung der Halsschlagader durch moderne Operationsverfahren beseitigt werden.

Ambulante Untersuchungen und Behandlungen finden auf Überweisung und in der Privatsprechstunde nach telefonischer Vereinbarung statt.


Ansprechpartner und Kontakt

Ärzte

Innere Medizin – Angiologie

Chefarzt Dr. med. J. Lehmann

 

Stroke Unit, Neurologie

Leitender Arzt Dr. med. H.M. Lamberty

 

Gefäßchirurgie

Chefarzt Dr. med. J. Spröder

 

Interventionelle Radiologi

Xcare Praxis RNS Radiologie und Nuklearmedizin

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