Ärzte bei einer Operation
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© Monkey Business / fotolia.com
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Endoskopie Abteilung

Endosonographie

Bei der Endosonographie ist das Endoskop zusätzlich zur Kamera mit einer Ultraschallsonde versehen. Das Endoskop wird über den Mund an die zu untersuchende Region des Körpers transportiert. Oesophagus, Magen, Leber, Pankreas, Nieren und Nebenniere können genauestens untersucht werden. Darüber hinaus gelingt mit dieser Methode der Blick durch die Magen- oder Darmwand hindurch in die Umgebung in höchster Auflösung, so dass kleinste Veränderungen erkannt werden können. Therapeutische Eingriffe in entlegenen Körperregionen sind möglich, die sonst nur unter operativen Bedingungen zugänglich sind. 

Aufklärung:

Vor der Untersuchung, die stationär durchgeführt wird,  klärt Sie ein Arzt über die Untersuchung und deren Risiken auf. Er geht ausführlich auf Ihre Fragen ein und mit Ihrer Unterschrift stimmen Sie der Durchführung des Eingriffs  zu. Sie erhalten eine Ausfertigung des Aufklärungsbogens für Ihre persönlichen Unterlagen.

Vorbereitung:

12 Stunden vor der Untersuchung dürfen Sie nichts mehr essen und trinken. Am Morgen der Untersuchung bitte auch nicht Rauchen! 

Sicherheit:

Unser Sicherheitsstandard sieht vor der Untersuchung folgende Maßnahmen vor:

  • Messung des Blutdrucks und der Sauerstoff-Sättigung im Blut per Pulsoxymetrie
  • Vorsorglich wird ein venöser Zugang über eine Braunüle gelegt, damit im Notfall eine schnelle Medikamentengabe möglich ist. 
  • Über eine Sauerstoffbrille wird während der Untersuchung Sauerstoff zugeführt. Durch die Gabe von Sauerstoff fühlen Sie sich nach dem Eingriff insgesamt wohler.

Durchführung:

Der Patient erhält eine Sedierung, die ihn für die Zeit der Untersuchung schlafen lässt. Das Endoskop wird über den Mund an die zu untersuchende Region des Körpers transportiert. Mit dieser relativ neuen Methode gelingt der Blick durch die Magen- oder Darmwand hindurch in die Umgebung in höchster Auflösung, so dass kleinste Veränderungen erkannt werden können. Bösartige Erkrankungen möglichst in Frühstadien zu erkennen und damit gute Bedingungen für eine Heilung zu schaffen, sind u.a. Ziel dieser Untersuchung. Die endosonographische Untersuchung gehört genau wie die ERCP zur „Feinmotorischen Diagnostik“ und somit in die Hände eines erfahrenen Untersuchers.

Therapeutische Möglichkeiten:

Selbst therapeutische Eingriffe in entlegenen Körperregionen sind mit dieser Methode möglich. So können beispielsweise mit hauchdünnen Nadeln Zysten punktiert und im Anschluss histologisch untersucht oder Biopsien von Tumoren gewonnen werden.

Nach der Untersuchung:

Sie erholen sich nach der Untersuchung für ein bis zwei Stunden in der Endoskopie-Abteilung. Erst wenn Sie ganz wach sind, verlassen Sie den Bereich. Bis dahin betreuen Sie die Mitarbeiterinnen der Abteilung.

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